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Alles, was ein Chef braucht..... [1]

Wie ein Löwe, an den niemand glaubte, die Wissenschaft auf den Kopf stellt...[2]

 

                                                                                                                                     

„Ein Löwe muss 23 Charaktermerkmale aufweisen, wenn er zum Rudelführer aufsteigen will. Souveränität vor allem. Mut. Und eine Menge Entschlossenheit. Von allen Prüfungen, die die Wildnis bereithält, sollte er den Großteil bereits absolviert haben – er muss Hungersnot, Revierprobleme und Rivalenkämpfe kennen gelernt ha-ben, denn von seiner Erfahrung und seinem Handeln hängt das Überleben der Gruppe ab.

Seit Jahren arbeiten verschiedene Aufzuchtstationen in Afrika mit verwaisten Löwen – sie versuchen, die Tiere durch spezielle Schulungsprogramme auf genau diese Aufgaben in der Wildnis vorzubereiten. Das Problem bei der Sache ist: Es gibt nur wenige Löwen, die für eine solche Rolle geschaffen sind. Und so, offenbar aus Mangel an Alternativen, landet ausgerechnet Mephisto auf der Liste der Kandidaten....

Auf seiner Betragens-Checkliste ist ausnahmslos jedes Kästchen der Negativ-Spalte angekreuzt: Als bisher ein-zigem Löwen in der Geschichte dieser Förderungsprogramme gelingt es ihm, nathlos alle simulierten Elefanten-, Jäger- und Hyänenangriffe zu verschlafen. Mephisto reagiert weder auf Brandgeruch noch auf Drohgebärden eines Rivalen. Er besteht keinen einzigen Test, und sein Lernverhalten wird mit 0,3 % Prozent bewertet – er ist nahezu nicht vorhanden. Als Vermerk in seiner Akte ist angegeben: O von 23 benötigten Charakteristika ermittelt. Natürlich hätte dieser Löwe niemals ausgewildert werden dürfen – und doch entlässt ein Mann namens Jake Brugge Mephisto in die Wildnis. „Ich hatte so ein Gefühl“, sagte der Biologe. „Ein Gefühl, für das ich bereit war, alles aufs Spiel zu setzen.“

Sechs Monate später erhält Brugge eine Auswertung sämtlicher Löwenaktivitäten der Region. Alle Rudel verhal-ten sich normal – alle, bis auf eines. „In dieser Gruppe war die Verletzungs- und Sterblichkeitsrate um 70 % gesunken“, sagte der Forscher. „Als einziges Rudel hatte es seine Reviergröße halten können, ohne in Streitigkei-ten zu geraten. Und als einziges hatte es einen neuen Anführer bekommen: Mephisto.“ Wie dem Löwen ein solcher Aufstieg gelungen ist, kann niemand mit Sicherheit sagen. Eines aber steht fest: „Der Mensch mag noch so viele Eigenschaften festlegen, die einen Führer ausmachen“, sagt Brugge. „Die Wahrheit ist: Wahrer Mut zeichnet sich nicht aus durch blindes Draufgängertum, Entschlossenheit nicht durch Sturheit. Und die Souveräni-tät bedeutet manchmal, einfach nur die Ruhe zu bewahren.“ Eines Hat Mephisto die Wissenschaft in jedem Fall gelehrt: Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Die Löwenförderungsprogramme etlicher Aufzuchtsstationen liegen seitdem auf Eis. Sie werden derzeit überarbeitet.....“

Interessant in diesem Zusammenhang auch: Weiterbildung - bringt nichts ! Die Weiterbildungslüge. Warum Seminare und Trainings Kapital vernichten und Karrieren knicken. [3] Den Aussagen des Autors stimme ich zu. Das GREGOR – INSTITUT hat ein anderes, bewährtes, seit 30 über Jahren erprobtes Vorgehen.

 

Vielleicht passt an dieser Stelle mal ein kurzer Abschnitt eines Literaturnobelpreisträgers, Hermann Hesse: [4]

„Eine Persönlichkeit, ein einmaliger, eigener Mensch zu werden, ist nicht Jedem bestimmt, der Weg dahin hat Gefahren und bringt Schmerzen, er bringt aber auch Glück und Tröstungen, die die anderen nicht kennen...

Ängstigen Sie sich nicht zu sehr, fliehen sie weder ins Kindliche zurück noch nach vorwärts in Trotz und Schno-

ddrigkeit, es würde Ihnen beides nichts nützen. Sagen Sie Ja zum Besten und Stärksten in Ihnen ! Dann geht es schon weiter.“

Man soll Schmerz und Gefahren überwinden. Genau das empfiehlt auch Jens Corssen [5] , wenn er feststellt, dass private und berufliche Pleiten meistens Folgen von Schmerzvermeidung seien.

Ja Sagen zu den Stärken, damit Sie jetzt nicht glauben, es wird esoterisch, ein Zitat von Fredmund Malik, dem führenden Consultant in Europa [6] :

„Als junger Consultant war ich stolz darauf, wenn wir für ein Unternehmen in einem Problemkatalog sauber die Schwächen erarbeitet hatten und selbstverständlich auch die Maßnahmen zu ihrer Beseitigung. Ich fand, dass wir eine gute Arbeit geleistet hatten und mit Recht eine Rechnung stellen durften. Es brauchte seine Zeit, bis mir klar wurde, dass das der einfachere und unwichtigere Teil der Arbeit war. Heute betrachte ich es als meine wichtigste - und im Grunde meine einzige – Aufgabe als Consultant , meinem Kunden zu helfen, ihre Stärken zu finden, jene der Menschen als auch jene der Unternehmen. Das ist mit Abstand schwieriger; es ist aber auch wichtiger.“

Mit der SMC® -Methodik des GREGOR – INSTITUTS  arbeiten wir nach dieser Vorgehensweise.


[1] Zuerst ist der Text von Frau Teves wörtlich übernommen. Danach folgen Anmerkungen und Ergänzungen. Mögliche Fußnoten im Text von Frau Teves sind von mir eingefügt.

[2] Dorothee Teves, Alles, was ein Chef braucht...TV hören und sehen, Ausgabe36/2008, S. 120,121

[3] Richard Gris, Campus Verlag, und Psychologie Heute, September 2008, S. 76 ff.

[4] Hesse, Eigensinn macht Spaß, Suhrkamp Verlag, 1986, zusammengestellt von Volker Michels, S. 143

[5] Jens Corssen, Der Selbstentwickler, Beust Verlag, 2004, S. 159

[6] Fredmund Malik, Management: Das A und O des Handwerks, Campus Verlag, 2007, S.172.-                                                                                                                                                                                                   

 


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